Prof. Dr. Jana Revedin (*1965 in Konstanz) ist eine deutsche Architektin, Architekturtheoretikerin und Schriftstellerin. Sie studierte Architektur und Städtebau in Buenos Aires, an der Princeton University sowie an der Polytechnischen Universität Mailand. Promotion und Habilitation absolvierte sie an der Universität IUAV Venedig mit einer Arbeit zum Verständnis des öffentlichen Raums als Katalysator demokratischen Selbstverständnisses in der deutschen Bauhaus-Reformmoderne (Tutor: Aldo Rossi). 1996 gründete sie ihr Architekturbüro mit Standorten in Venedig und Wernberg (Kärnten). Nach ihrer Habilitation (MURST Rom) im Jahr 2000 wurde sie als Assistenzprofessorin für Architektur und Städtebau an die Beuth Hochschule für Technik Berlin sowie an die Umeå University in Schweden berufen.

2018 veröffentlichte sie den biografischen Roman Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus über das Leben von Ise Frank, der jüdischen Journalistin und Ehefrau von Walter Gropius. Das Werk entwickelte sich zum meistgelesenen Buch über das Bauhaus und wurde ein Bestseller. Seither bildet das literarische Schreiben ihre zweite berufliche Tätigkeit.

Mit ihren Bestsellern Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus: Das Leben der Ise Frank (DuMont, 2018; italienische Ausgabe bei Neri Pozza, 2020) und Margherita (Aufbau, 2020), gefolgt von Flucht nach Patagonien (Aufbau, 2021) und Der Frühling ist in den Bäumen (Aufbau, 2023), hat Jana Revedin eindrucksvolle Frauenfiguren porträtiert und dem kollektiven Gedächtnis neu erschlossen. Ihre Romane eröffnen Einblicke in ihre Lebenswelten zwischen Venedig, Buenos Aires, New York und Paris und führen reale Protagonistinnen und Protagonisten vor Augen, die ihrem professionellen und familiären Umfeld entstammen. Für 2026 ist der Roman Die Gärtnerin von Venedig (Braumüller) angekündigt.

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